Sonnige Touren rund um den Edersee PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

 

Die Pädscherstrampler (Wanderabteilung der SG Dornheim) verbrachten ihre diesjährige Wanderfreizeit im Naturpark Kellerwald/Edersee. 25 Wanderfreunde waren vier Tage im Waldhotel „Dornröschenshöh“ untergebracht und unternahmen von dort aus ihre Wanderungen.

Gleich am ersten Nachmittag gab es eine Erkundungstour in der näheren Umgebung. Ein erster Blick auf den See erfolgte in Rehbach. Von dort aus lief die Gruppe in den umliegenden Wald mit dem Kletterwald und dem Baumkronenweg.

Am nächsten Tag war dann eine größere Tour geplant, die bis zum Schloss Waldeck führen sollte. Zunächst erfreuten sich die Wanderer an dem schönen Buchenwald, durch den es bis zur Talstation der Standseilbahn ging. Von dort durch Hembach bis zur Eder. Dort wieder aufwärts in den Wald, wo wiederholt Aussichtspunkte den Blick auf die Staumauer und die Burg Waldeck freigaben. Auf der Burg angekommen öffnete sich ein weiter Blick auf den See mit seiner Staumauer. Abwärts ging es nun zur Anlegestelle des Schiffs, das die Gruppe zur Staumauer brachte. Beim Weg über die Mauer hatten die Wanderer auf der einen Seite die Aussicht auf die wuchtige Mauer, während auf der anderen Seite der See mit seinen grünen Ufern und den vielen Segelschiffen zusehen war. Weiter ging es zum Westufer und in grader Richtung zurück zum Quartier.

Der dritte Tag führte die Pädscherstrampler zum Kraftwerk Waldeck. Neben den Fallrohren für das Kraftwerk brachte uns die Standseilbahn hinauf zum Peterskopf, wo das Hochspeicherbecken liegt. An diesem Aussichtspunkt öffnete sich eine der schönsten Fernsichten über Edersee und Kellerwald. Auf dem Urwaldsteig-Edersee ging es durch herrliche Buchenwälder über den Daudenberg zum Fünf-Seen-Blick und weiter nach Bringhausen. Wieder ging es mit dem Schiff zurück zur Staumauer und von dort zurück ins Hotel. Beide Tage erlebten die Wanderer bei sonnigem mildem Frühlingswetter.

Am Abend dankte die Gruppe dem Wanderführer Alfred Fischer für seine gut geplanten Wanderungen und die gute Organisation.

Der letzte Tag endete mit einer geführten Stadtbesichtigung von Fritzlar. Diese gut erhaltene mittelalterlich geprägte Stadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern wird von einer 2,7 km langen Stadtmauer mit zahlreichen Türmen umgeben. Wer sich gut trainiert fühlte, bestieg dort den „Grauen Turm“, bevor es dann zur Heimreise ging.

 
Pädscherstrampler erkundeten den Kühkopf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Unter dem Motto „Tour durch die Natur“ starteten 22 Pädscherstrampler der SG Dornheim zu ihrer ersten Themenwanderung in diesem Jahr. Ziel war der nahegelegene Kühkopf, Hessens größtes Naturschutzgebiet. Dort wartete bereits der Geopark-Begleiter Andreas Schmidt auf die Wandergruppe, der als sachkundiger Führer viel Neues und Interessantes über den Kühkopf zu erzählen und zu zeigen hatte. Von den insgesamt 1.700 ha, die der Kühkopf flächenmäßig umfasst, entfallen laut Schmidt etwa 150 bis 300 ha auf Flachwasserbereiche, 150 h auf Röhricht und über 600 ha auf Auwald. Seit 1983 die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Flächen des damaligen Hofgutes Guntershausen aufgegeben wurde, entwickeln sich diese wieder nach den Gesetzen der Natur. Dies hat zur Folge, dass auf dem Kühkopf ein Artenreichtum an Pflanzen und Tieren neuen Lebensraum gefunden hat, wie er heute nur noch selten anzutreffen ist. Neben weit über tausend Vogelarten ist der Kühkopf zugleich Heimat einer Vielzahl von Käfern, Zweiflüglern und Amphibien.

Große Bedeutung haben in diesem Zusammenhang auch die Auenwiesen, die auf dem Kühkopf sowohl auf trockenen als auch auf feuchten Standorten liegen und deshalb besonders vielen Pflanzen einen idealen Standort bieten. Sie sind zudem Brutstätten vieler bestandsbedrohter Vogelarten, die bei der Brut nicht gestört werden dürfen. Allerdings, so erfuhren die Teilnehmer der naturkundlichen Wanderung, benötigen diese Auenwiesen auch eine gewisse Pflege durch den Menschen, da sie sonst innerhalb weniger Jahre verwalden würden. Zu den Schönheiten des Kühkopfes zählt gerade im Frühjahr auch der Bärlauch, dessen weißes Blütenmeer links und rechts der Wege die Teilnehmer auf längeren Strecken ihres acht Kilometer langen Rundganges begleitete.

Rundum beeindruckt von den Schönheiten des Kühkopfes und den informativen Erläuterungen dazu von Andreas Schmidt ließen die Teilnehmer das Ganze nach der dreistündigen Tour bei einer kurzen Rast am Kühkopf-Kiosk nochmals Revue passieren, um sich dann wieder auf den Heimweg zu begeben.

 
Strahlender Sonnenschein als Ersatz für Schneesturm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Dornheimer Wandergruppe dem Frühling entgegen

Odenwald empfängt die Pädscherstrampler mit Frühlingsgrün

 

Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen begleiteten die Pädscherstrampler (Abt. Wandern in der SG Dornheim) auf ihrer Rundwanderung im Odenwald. Ausgangspunkt war der Ortsteil Beerfelden in der neuen Samtgemeinde Oberzent. Die Rundwanderung hätte im März stattfinden sollen, war jedoch wegen äußerst schlechter Witterung abgesagt worden. Nun meinte es der Wettergott gut und begleitete die 19 Wanderer auf ihrer Tour mit purem Sonnenschein.

Gruselig ist die Geschichte des ehemaligen dreischläfrigen Galgens bei Beerfelden. Eine Informationstafel berichtet über den damaligen Strafvollzug an dieser Galgenstätte – heute ein schöner Aussichtpunkt mit weiten Blicken in den Odenwald. Auf überwiegend befestigten Wegen ging es abwechselnd durch freies Feld und kurze Waldabschnitte. Eine besondere Anforderung stellte der Abstieg zum Himbächl-Viadukt dar. Der unaufgeräumte Forstweg stellte besondere Anforderungen an die Trittsicherheit. So waren alle froh, den Abstieg gemeistert zu haben und nun konnte das Viadukt in seiner ganzen Pracht bewundert werden. Die im 19. Jahrhundert erbaute 250 m lange Brücke mit 10 Bögen und einer Höhe von 43 m wurde 2010 als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland ausgezeichnet. Die Tour führte danach durch den Ort Hetzbach, weiter durch Wald und Flur zurück nach Beerfelden. Mitten im Ort sprudelt die Mümling-Quelle. Der hier erbaute Zwölf-Röhren-Brunnen erinnert an die Zeit , als die Beerfelder an dieser Stelle ihr Trinkwasser holten.

Zur Schlusseinkehr fuhr die Gruppe nach Heppenheim. Bei Speis und Trank in der „Alten Mühle“ endete ein sonniger Frühlings-Wandertag.

 
Jahresabschluß 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Abschlusswanderung der Pädscherstrampler

 

Die Abschlusswanderung der Pädscherstrampler fand im Stettbacher Tal statt, ausgehend vom Hotel Brandhof, wo schließlich auch die Schlusseinkehr stattfand.

Alfred Fischer führte die Gruppe von 30 Mitwanderern zunächst hinauf zum Schloss Heiligenberg. Dieser schon 1830 zum Schloss ausgebaute Gutshof diente Anfang des 20. Jahrhunderts russischen Zaren als Sommerresidenz. Die schöne Parkanlage mit Mammutbäumen, einem Laubengang und dem Schlossteich wurden besichtigt. Die Klosterruine, das Mausoleum und das goldene Kreuz sind dicht bei der Zehntlinde (Naturdenkmal) zu sehen. Von hier hat man einen herrlichen Blick in die Rheinebene. Zurück führte der Weg direkt durch den Schlossinnenhof und hinab zur Schlusseinkehr.

In dem für die Gruppe reservierten Nebenraum gab es nun den von Dietmar Plettrichs zusammengestellten Rückblick mit allen Bildern der letztjährigen Wanderungen. Auch ein Video von der Wanderfreizeit im Nördlinger Ries gab es. Und schließlich kam Alfred Fischer zu den jährlichen Ehrungen. Den Pokal für die meisten erwanderten Kilometer bei den Frauen erhielt Gudrun Plettrichs mit 209 km; bei den Männern erwanderte sich Waldemar Lutz den Pokal mit 228 km. Benannt wurden die Personen, die mehr als 50 (Th. Warzecha), 100 (Th. Becker), 150 (M. Lutz und G. Fischer), 250 (A. Fischer) und 350 Wanderungen (G. Plettrichs und R. Krumb) bisher mitgelaufen sind. Ein kleines Präsent gab es noch für die Vorwanderer des letzten Jahres. Alfred Fischer bedankte sich ausdrücklich bei allen, die eine Wanderung aussuchen und vorlaufen und bei allen Mitwanderern, die allesamt eine sehr harmonische Gruppe bilden.

Anschließend wurde das Programm für 2018 in Form eines Flyers verteilt. Im Januar wird es eine Entdeckertour durch Darmstadts Osten geben. Im Februar laufen die Pädscherstrampler den dritten Abschnitt des Bonifazius-Pilgerpfads von Niederursel nach Dortelweil. Im März geht es ins Beerfelder Land und im April auf dem Hessentagsweg rund um Bensheim. Im Mai folgt die 4-tägige Wanderfreizeit im Nationalpark Edersee-Kellerwald. Im Juni folgt eine Rundtour durch den lieblichen Rheingau und im Juli geht es mit Bergbaugeschichte auf den Erz- und Steinwanderweg. Die Radtour im August wird durch das nordöstliche Kreisgebiet führen. Im September gibt es eine Wanderung durch die Rheinhessischen Weinberge und im Oktober durch den herbstlich bunten Pfälzer Wald. Im November gibt es den Fernblickweg im Odenwald und im Dezember schließlich wieder die Abschlusswanderung in der näheren Umgebung.

Für die Wanderfreizeit ist eine verbindliche Anmeldung bis 28.01.2018 bei Alfred Fischer (Tel. 06152-59482) notwendig.

Zu allen Wanderungen sind wie immer auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen.

 
Wanderung Februar 2018 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

Pädscherstrampler auf den Spuren des Heiligen Bonifatius Eisige Kälte und schneidende Winde konnten 20 Pädscherstrampler (Wanderer der SG Dornheim) unter der Führung von Dietmar Plettrichs nicht davon abhalten, sich auf die dritte Etappe des Pilgerweges des Heiligen Bonifatius zu begeben. Die nach ihm benannte Route wurde 2004, zum 1.250. Todestag des von heidnischen Friesen ermordeten „Apostel der Deutschen“, eröffnet. Sie folgt dem Weg des Trauerzugs, der den Leichnam des Heiligen im Sommer 754 von Mainz in das von ihm selbst gegründete Kloster Fulda überführte. Die diesjährige Etappe der Pädscherstrampler begann im Frankfurter Stadtteil Niederursel und führte dann zunächst nach Kalbach in den Bonifatiuspark mit der Bonifatiusquelle. Diese soll der Überlieferung zufolge genau in jener Nacht entsprungen sein, als der Leichnam des Heiligen Bonifatius hier lagerte. Nicht weit davon befindet sich der sichtbare Grundriss der Krutzenkirche, in der der Leichenzug genächtigt haben soll, der ebenfalls besichtigt wurde. Weiter führte die Strecke durch die Stadtteile Bonames und Kalbach nach Harheim, wo die Marienkapelle mit dem Grenzsteingarten, einer Sammlung alter Grenzsteine der Gegend, auf die Wanderer wartete. Im nördlichsten Frankfurter Stadtteil Nieder-Erlenbach konnte dann von außen das ehemalige Lersner'sche Schloss aus dem Jahre 1746 besichtigt werden, in dem sich heute eine moderne Appartementanlage befindet. Die benachbarte prunkvoll ausgestattete evangelische Kirche, die ebenfalls einen Besuch wert gewesen wäre, war leider geschlossen. Nun ging es nochmals durch freies Feld mit weitem Blick nach Bad Vilbel und in den Taunus, bis schließlich der Etappenzielort Dortelweil erreicht wurde. S- und U-Bahnen brachten die Wanderer dann wieder an den Ausgangsort Niederursel zurück, wo die interessante Tour bei einer Schlusseinkehr in der urigen Apfelweinwirtschaft „Zum lahmen Esel“ zünftig abgeschlossen wurde.

 
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