Juni Wanderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Klangvolle Wanderung im Odenwald

 

Zu der Odenwald-Rundtour, die Günter Bommersheim ab Fürth-Steinbach führte, trafen sich 14 Pädscherstrampler zur gemeinsamen Anfahrt. Nachdem die letzten Tage sehr heiß und sonnig waren, zeigte sich der Himmel heute bedeckt, was allen nur recht war. Und trotzdem kamen die Wanderer bei dem ersten leichten Anstieg ins Schwitzen. Da der Weg aber überwiegend durch Waldgebiete führte und zudem ein leichter Wind ging, war das Laufen sehr angenehm. Und immer wieder boten sich herrliche Ausblicke in den hügeligen frisch ergrünten Odenwald. Als die Pädscherstrampler den Klangweg erreichten, war an der ersten Station ein riesiges Xylophon mit Klöppeln aufgebaut, was natürlich zum Musizieren animierte. Auch an den weiteren Stationen waren Klangkörper installiert, die es zu bedienen galt. Aber auch Windspiele / Windharfen waren zu bestaunen. Nur durch den Wind wurden sie zum Klingen gebracht. Die Mittagsrast fand auf einem Baumstammlager mit schönem Blick ins Weschnitztal statt. Der weitere Verlauf führte oberhalb der Weschnitzquelle an Hammelbach vorbei. Interessant war der Besuch beim „Tipianer“. Marc Freukes lebt seit Januar 2014 in einem Tipi im Wald. Er hat der Zivilisation den Rücken gekehrt, gibt Outdoorkurse, hält Vorträge und schreibt Bücher. Für die Pädscherstrampler ging der Weg weiter nach Steinbach, wo die Schlusseinkehr im rustikalen Restaurant „Zum Rebstock“ stattfand.

 
Mai Wanderfreizeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Pädscherstrampler im Nördlinger Ries

 

Eine schöne 4-tägige Wanderfreizeit verbrachten die Pädscherstrampler im Nördlinger Ries. Nach der individuellen Anreise der Teilnehmer nach Fremdingen-Raustetten zur Pension Waldeck folgte am Nachmittag gleich noch ein Rundgang in die nähere Umgebung. Die ersten Fernblicke auf eine leicht hügelige Landschaft ließen die Wanderherzen schon höher schlagen.

Am nächsten Tag stand die erste größere Wanderung auf dem Plan. Der Rundweg „Schäferweg“ war mit 19 km angegeben und startete in Nördlingen am Schwimmbad. Dieser Geopark-Wanderweg erläuterte auf vielen Schautafeln die Entstehung des Nördlinger Ries vor 15 Millionen Jahren, die Geologie und die Besiedlungsgeschichte. Der abwechslungsreiche Weg bot häufig Ausblicke auf die schöne Heidelandschaft. Und immer wieder trifft man auf geologische Besonderheiten des Meteoritenkraters Ries. Über den Hexenfelsen zum Adlersberg, weiter zur Alte Bürg erreichen die Wanderer schließlich den Riegelberg. Hier haben Ausgrabungen die Überreste eines römischen Gutshofs freigelegt. Und etwas höher liegen die Ofnethöhlen, die schon vor 40000 Jahren von Menschen genutzt wurden.

Auch der nächste Tag versprach sonnig und warm zu werden. Die zweite große Wanderung „Oettinger Fürstenweg“ war sogar mit 20 km angegeben. Die geübten Pädscherstrampler erwanderten die leichten Hügel, genossen die herrlichen Aussichten auf die Hochebene des Ries und den Kraterrand in der Ferne. Mittagsrast wurde mit Blick auf das Jagdschloss Hirschbrunn in Dornstadt gemacht. Weiter ging der Weg durch die Wörnitzauen, an der Wörnitz entlang zurück nach Oettingen, wo die Wanderer zunächst das prächtige Residenzschloss empfing. Dann aber stand der Besuch eines Eiscafes an, um die durstigen Kehlen zu löschen.

Am nächsten Tag zum Abschluss gab es noch eine Stadtführung in Dinkelsbühl. Dieses spätmittelalterliche Städtchen an der Romantischen Straße beeindruckt durch seine Stadtmauer mit vier Tortürmen und zahlreichen schönen alten Fachwerkbauten in der Altstadt.

 
April Wanderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Pädscherstrampler folgen der Traumschleife Rabenlay

 

Zur Wanderung im Hunsrück fanden sich 15 Mitwanderer ein, die dann in Fahrgemeinschaften nach Gondershausen fuhren. Unterwegs dorthin erlebten sie noch kräftige Regenschauer, die aber mit jedem Kilometer näher ans Ziel schwächer wurden. Die Wanderer starteten die Tour noch mit Regenschirm oder Regencape, aber der guten Laune tat dies kein Abbruch, als man unter dem großen hölzernen Schild „Rabenlay“ die Rundtour von 15,5 km begann. Zunächst durch Waldgebiet bis zum ersten Aussichtspunkt „Eifelblick“. Der Weitblick auf Hohe Acht und Nürburg in der Eifel war an diesem Tag nicht zu realisieren. Der anschließende Höhenweg durch Streuobstwiesen und freie Felder erlaubte den Blick auf den fernen Sonnen-Silberstreif am Horizont. Nach einer kurzen Rast hatte es aufgehört zu regnen und es begann der schönste Teil der Tour. Es ging steil hinab ins Baybachtal. Dieser Wildbach hat sein Bett tief in das Schiefergestein gegraben – eine tolle Kulisse zum Rauschen des Baches. Dieser Teil der Klamm wird auch „Canyon des Hunsrück“ genannt. Die Ruinen einer alten Mühle an diesem Bach werden sehr schön beschrieben. Dann aber ging es auf schmalen Pfaden steil bergauf bis zu dem Felsen, der der Traumschleife den Namen gab und mit einem herrlichen Ausblick punktete. Von hier verlief die Wanderung auf breiteren Wald- und Wiesenwegen, vorbei an einem alten Eisenerztagebau, bis die Wanderer den ersten Blick wieder auf Gondershausen hatten. Am Besembennerkreisel wird auf die alte Tradition des Reiserbesenbindens hingewiesen. Und schließlich führte die Wanderung an der sehr gepflegten Schönstattkapelle vorbei wieder zum Ausgangspunkt. Nach dem Wechsel der leicht matschigen Schuhe fand dann die Schlusseinkehr im Landgasthaus „Zur Post“ statt.

 
März Wanderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Sonnige Erlebniswanderung rund um Lindenfels

 

Prächtiges Wanderwetter war den Pädscherstramplern rund um Lindenfels beschert.

27 Wanderer hatten sich zur Wanderung eingefunden, die als anspruchsvoll – also mit bergauf und bergab - angekündigt war.

In Fahrgemeinschaften fuhren die Wanderer von Dornheim in den Ortsteil Winkel von Lindenfels. Vor dem Hotel/Restaurant „Wiesengrund“ war ausreichend Parkmöglichkeit und von hier aus ging es gleich bergan auf trockenen und gut ausgeschilderten Wegen. Vorbei am Sturmkasten führte die Wanderung zur B47 zum NP „Sauwaad“ mit einer prachtvollen Aussicht über Schlierbach. Gleich weiter bergauf ging es zum alten Granitsteinbruch mit einem ersten eindrucksvollen Blick auf Lindenfels, Schlierbach und den gegenüberliegenden Krehberg. Durch das Waldgebiet „Das Buch“ erreicht die Wandergruppe den Ortsteil Litzelröder. Von dort noch einmal steil bergauf zum Bismarckturm. Hier war eine erste Rast angesagt. Der 1907 errichtete Turm bietet einen herrlichen Panoramablick ins Weschnitztal. Im weiteren Verlauf ergeben sich immer wieder Ausblicke auf Lindenfels und die Burgruine. Zahlreiche Tafeln des geologischen Lehrpfades informieren über die erdgeschichtliche Entstehung des Odenwalds vor über 300 Mio. Jahren. Beeindruckende Felsformationen am Wegesrand sind zum Teil mit Namen versehen.

In Lindenfels am Bürgerzentrum nahe der Burg gab es eine ausgiebige Pause. In der herrlichen nachmittäglichen Sonne konnte man entweder auf die Burg gehen oder sich einen Kaffee oder ein Eis gönnen. Vom Zentrum führte der Weg nun durch die beiden Stadttore, um die Burg herum und steil bergab auf Schlierbach zu. Dieser sehenswerte Ortsteil hat einen besonderen Friedhof. Hier schmücken schlichte weiße Grabbretter mit Dach und aufgemalten Blumen die Gräber. Calvinisten aus der Schweiz haben diesen Brauch mitgebracht. Diese so genannten „Stickelbretter“ stehen unter Denkmalschutz.

Leicht bergauf ging es nun wieder dem Schlierbach entlang zum Ausgangspunkt nach Winkel. Im Restaurant Wiesengrund fand die Schlusseinkehr statt. Die Wanderung durch den sonnigen frischen Frühlingstag hat alle Teilnehmer begeistert, sodass jeder mit einem zufriedenen Eindruck wieder zuhause ankam.

 
Februar Wanderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Zweite Etappe auf dem Bonifatius-Pilgerpfad

 

So wie im letzten Jahr die erste Etappe von Mainz bis Flörsheim erwandert wurde, stand dieses Jahr nun die zweite Etappe des Pilgerpfads auf dem Wanderprogramm der Pädscherstrampler (Abt. Wandern in der SG Dornheim). Zunächst fuhren die 21 Wanderfreunde in Fahrgemeinschaften nach Flörsheim. Vom Parkplatz am Mainufer ging es zunächst genau an den Punkt, an dem die Gruppe letztes Jahr die Pilgerroute beendet hatte. Und nun führte der Weg leicht bergan zur Flörsheimer Warte, die im Jahr 1996 für den Regionalpark RheinMain nach einem Wachtturm aus dem 15. Jahrhundert rekonstruiert wurde. Von hier hat man bei gutem Wetter einen schönen Blick Richtung Frankfurt und Odenwald. Aber heute verschwand alles in einem dichten Grau. Also ging es weiter durch Wicker nach Bad Weilbach. Die Schwefelquelle mit ihrem Heilwasser als auch eine dicht dabei liegende Natronquelle führte 1838 zu einem neoklassizistischen Kurhaus, das auch von Goethe besucht wurde. Der Bonifatiusweg führte nun über die Autobahn zu einem Aussichtshügel. Die dort angebrachten Hinweisschilder deuteten Richtung Frankfurt oder Melibokus, die bei klarer Sicht wohl zu sehen sind. Die Wanderer marschierten weiter nach Weilbach. Hier in der schlicht-schönen romanischen Kirche ist auch eine Stempelstelle für diejenigen, die nachweisen wollen, dass sie den Bonifatiusweg gelaufen sind. Die Pädscherstrampler kamen nun zum Naturpark „Weilbacher Kiesgruben“. Diese vom Regionalverband FrankfurtRheinMain rekultivierte Kiesgrubenlandschaft ist heute Naherholungsgebiet mit Besucherzentrum und Umweltbildungseinrichtung. Die Wanderer durchstreiften dieses Gebiet mit Aussichtstürmen bis zum Nussbaumquartier. Hier bog die Gruppe ab, um auf dem Bonifatiuspfad nun auch noch die Autobahn 66 zu überqueren und schließlich in Kriftel anzukommen. Hier wurde der Pilgerpfad verlassen und die Gruppe lief nach Hattersheim zur S-Bahn, um wieder zurück nach Flörsheim zu kommen. Im Bootshaus war dann die Schlusseinkehr.

 
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