Herzlich Willkommen

Wandern liegt im Trend

Wandern ist derzeit die beliebteste Outdoor-Aktivität der Deutschen. 34 Millionen Deutsche wandern in Freizeit und Urlaub. Das sind aber nicht nur die besonders Akiven der Generation „50 plus“, sondern auch immer mehr jüngere Menschen.

Wandern ist viel mehr als Bewegung zu Fuß. Es ist:

  • gesund für Herz, Kreislauf, Muskulatur, Immunsystem und Stoffwechsel.
  • entspannend und wohltuend für Körper, Geist und Seele.
  • sportliche Dauerbetätigung ohne Leistungsdruck.
  • ein Bindeglied in Partnerschaft, Freundeskreis und Verein.
  • hautnahes Erleben der Natur mit all ihrer Vielfalt und Schönheit.
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„Goldener Oktober“ im Pfälzer Wald PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Zur Wanderung der Pädscherstrampler durch den herbstlichen Pfälzer Wald trafen sich 31 Mitwanderer. In Lambrecht wurden die Fahrzeuge der Fahrgemeinschaften abgestellt und weiter ging es mit dem öffentlichen Bus nach Erfenstein. Hier begann die Wanderung bei noch frischen Temperaturen aber strahlendem Sonnenschein und einem azurblauen Himmel. Auf breitem Weg durch das Hollischtal wandert die Gruppe stetig bergauf, bis schließlich die Hellerhütte erreicht ist. Hier wurde eine kurze Rast eingelegt. Gut gestärkt und inzwischen bei angenehmen herbstlichen Temperaturen folgt die Gruppe dem Wanderführer Günter Bommersheim auf dem Weg zurück nach Lambrecht. Der Pfad wurde immer schmaler, sodass schließlich alle hintereinander laufen mussten. Zwischendurch ergaben sich herrliche Ausblicke auf den Pfälzer Wald, kein Haus, kein Ort war zu sehen, nur grüne, z.T. schon herbstlich gefärbte Wälder und Hügel. Der Waldboden war bedeckt mit leuchtendem Erika. Und dann führte der Weg an der Felsplatte „Breite Loog“ vorbei. Der Wanderer wird dort in launiger Weise aufgefordert, die erwähnte Grenzplatte stets sauber zu halten. Sogar einige Besen stehen bereit und die erfolgte „Kehrwoche“ darf dann in dem Besenbuch eingetragen werden. Für die Pädscherstrampler ging es in Serpentinen immer weiter bergab, bis sie schließlich wieder in Lambrecht ankamen. Dort im Bürgerhaus war dann die Schlusseinkehr, wo alle sehnsüchtig auf ihr erstes Getränk warteten. Nach gutem Essen und nochmaligem Dank an Günter Bommersheim für diese schöne herbstliche Tour fuhren alle wieder zurück nach Dornheim.

 
Pädscherstrampler auf Rheingau-Tour PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

Das Wetter meinte es gut mit den 19 Päscherstramplern (Wanderabteilung der SG Dornheim), als sie unter Führung von Waldemar Lutz zu Ihrer September-Wanderung rund um Rauenthal im Rheingau aufbrachen. Und auch das Wandergebiet selbst präsentierte sich herbstlich einladend mit schattenspendenden Wäldern, üppig behangenen Obstbäumen und zuckersüßen Weintrauben an den zum Teil schon bunt eingefärbten Weinreben. Zunächst jedoch führte der Weg auf der Rauenthaler Spange, die  streckenweise ein Teil des Rheinsteiges ist, waldeinwärts Richtung Schlangenbad, um dann später in entgegengesetzter Richtung dem Rheinsteig entlang des romantischen Großen Buchwaldgrabens zu folgen. Nach einer kurzen Rast in der Waldgaststätte Rausch war es dann nicht mehr weit, bis der Wald verlassen wurde und sich die weite Rebenlandschaft des Rheingaus den Wanderern präsentierte, oft verbunden mit vielen schönen Fernblicken auf Mainz und ins Rheintal.

 

Vorbei am „Weinberg der Ehe“, wo Hochzeitspaare eine Rebe pflanzen können, gelangten die Pädscherstrampler  dann zur Ruine Scharfenstein, die nochmals grandiose Fernblicke bot. Auf schmalen Pfaden, die dem Rheinsteig alle Ehre machen, ging es von dort zum Teil steil bergab nach Kiedrich, wo auf dem Marktplatz neben der Kirche nochmals eine kurze Pause eingelegt wurde. Auf der Schlussetappe musste dann bei hochsommerlichen Temperaturen noch der Rauenthaler Berg bis zur Bubenhäuser Höhe erklommen werden, um dann nach 14 km und vier Stunden Gehzeit endlich das Winzerhaus in Rauenthal zu erreichen, wo die wohlverdiente Schlusseinkehr stattfand.

 
Untergegangene Orte westlich von Dornheim PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

 

Geschichtsträchtige Pfade zu untergegangenen Orten  westlich von Dornheim standen im Mittelpunkt der zweiten Themenwanderung der Pädscherstrampler (Wanderabteilung der SG Dornheim). Der mit der Heimatgeschichte Dornheims bestens vertraute Günter Hackenschmidt, der die Führung der Wanderung übernommen hatte, konnte den 18 Teilnehmern auf der über zehn Kilometer langen Strecke viele interessante Geschichtsplätze zeigen und erklären. So zum Beispiel gleich am Ortsende von Dornheim einen Alleenfeldweg, der früher der Kirchweg der Nonnen von Retters war.  Über den Riedhäuser Weg,  dessen geschichtliche Bedeutung den Teilnehmern durch das jährlich in Dornheim stattfindende Brauchtumsfest „Füllimbs“  größtenteils vertraut war,  ging es dann am Riedhäuser Hof und Centacker vorbei zum Gemarkungs-Dreieck Dornheim/Wallerstädten/Geinsheim.  Hier verwies Hackenschmidt auf das ehemalige Dorf „Himmenhausen“, das vermutlich in Folge eines lang anhaltenden Jahrhundert-Hochwassers verlassen wurde und dann verfallen ist.  Ebenfalls durch Hochwasser ist damals auch das weiter nördlich gelegene „Prangenheim“ von der Landkarte verschwunden.

 

Interesse erweckte bei den Teilnehmern auch ein ehemaliges Hügelgrab im Dornheimer Eichwald, an dem das Senckenberg-Museum vor Jahren Ausgrabungen vorgenommen hatte.  Auf dem weiteren Weg waren dann links und rechts des Waldweges noch mehrere Wohnhügel zu besichtigen, die auf den ehemaligen Weiler „Steinheim“ hinwiesen. Wieder am Ausgangspunkt angekommen, wartete auf die Teilnehmer ein Picknick mit Worscht, Weck un Woi, das sich die an der Heimatgeschichte Dornheims interessierten Wanderer auf Grund der doch etwas strapaziösen Tour gerne schmecken ließen.

 
Durch die Weinberge PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Zur Wanderung durch das frische Grün der Weinberge trafen sich 25 Wanderfreunde, die in Fahrgemeinschaften nach Gau-Bischofsheim fuhren. Ein kleines Stück durch den Ort und schon standen die Pädscherstrampler (Wanderabteilung in der SG Dornheim) mitten in den Weinbergen. In dem jungen Grün der Weinstöcke waren die Traubenansätze schon deutlich zu erkennen. Und dass man hier von Steillagen spricht, merkten die Wanderer auch, denn es ging steil bergauf. Bis zum höchsten Punkt in dieser Gegend, der Laubenheimer Höhe, brachte Alfred Lutz die Gruppe und bescherte allen einen tollen Blick auf Mainz (Lerchenberg), den Taunus bis hin nach Frankfurt. Bei überwiegend sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter lief es sich sehr angenehm durch die Weinberge. Ein weiterer schöner Aussichtspunkt mit einer Hütte und Sitzgelegenheiten gab den Blick auf den Rhein, Groß-Gerau und den Odenwald frei. Und nach einem kurzen Stück bergab waren die Wanderer wieder in Gau-Bischofsheim und landeten auf der Bahnhofstraße, obwohl es hier keine Bahn mehr gibt. Aber die alte Bahntrasse ist noch gut zu erkennen und das alte Bahnhofsgebäude gibt es auch noch. Bei der Schlusseinkehr im Restaurant bei den Sportplätzen freuten sich alle auf den ersten Schluck eines kühlen Getränks und dankten Alfred Lutz für die schöne Wanderung durch die rheinhessischen Weinberge.

 
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