Herzlich Willkommen

Wandern liegt im Trend

Wandern ist derzeit die beliebteste Outdoor-Aktivität der Deutschen. 34 Millionen Deutsche wandern in Freizeit und Urlaub. Das sind aber nicht nur die besonders Akiven der Generation „50 plus“, sondern auch immer mehr jüngere Menschen.

Wandern ist viel mehr als Bewegung zu Fuß. Es ist:

  • gesund für Herz, Kreislauf, Muskulatur, Immunsystem und Stoffwechsel.
  • entspannend und wohltuend für Körper, Geist und Seele.
  • sportliche Dauerbetätigung ohne Leistungsdruck.
  • ein Bindeglied in Partnerschaft, Freundeskreis und Verein.
  • hautnahes Erleben der Natur mit all ihrer Vielfalt und Schönheit.
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Durch die Weinberge PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Zur Wanderung durch das frische Grün der Weinberge trafen sich 25 Wanderfreunde, die in Fahrgemeinschaften nach Gau-Bischofsheim fuhren. Ein kleines Stück durch den Ort und schon standen die Pädscherstrampler (Wanderabteilung in der SG Dornheim) mitten in den Weinbergen. In dem jungen Grün der Weinstöcke waren die Traubenansätze schon deutlich zu erkennen. Und dass man hier von Steillagen spricht, merkten die Wanderer auch, denn es ging steil bergauf. Bis zum höchsten Punkt in dieser Gegend, der Laubenheimer Höhe, brachte Alfred Lutz die Gruppe und bescherte allen einen tollen Blick auf Mainz (Lerchenberg), den Taunus bis hin nach Frankfurt. Bei überwiegend sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter lief es sich sehr angenehm durch die Weinberge. Ein weiterer schöner Aussichtspunkt mit einer Hütte und Sitzgelegenheiten gab den Blick auf den Rhein, Groß-Gerau und den Odenwald frei. Und nach einem kurzen Stück bergab waren die Wanderer wieder in Gau-Bischofsheim und landeten auf der Bahnhofstraße, obwohl es hier keine Bahn mehr gibt. Aber die alte Bahntrasse ist noch gut zu erkennen und das alte Bahnhofsgebäude gibt es auch noch. Bei der Schlusseinkehr im Restaurant bei den Sportplätzen freuten sich alle auf den ersten Schluck eines kühlen Getränks und dankten Alfred Lutz für die schöne Wanderung durch die rheinhessischen Weinberge.

 
Sonnige Touren rund um den Edersee PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

 

Die Pädscherstrampler (Wanderabteilung der SG Dornheim) verbrachten ihre diesjährige Wanderfreizeit im Naturpark Kellerwald/Edersee. 25 Wanderfreunde waren vier Tage im Waldhotel „Dornröschenshöh“ untergebracht und unternahmen von dort aus ihre Wanderungen.

Gleich am ersten Nachmittag gab es eine Erkundungstour in der näheren Umgebung. Ein erster Blick auf den See erfolgte in Rehbach. Von dort aus lief die Gruppe in den umliegenden Wald mit dem Kletterwald und dem Baumkronenweg.

Am nächsten Tag war dann eine größere Tour geplant, die bis zum Schloss Waldeck führen sollte. Zunächst erfreuten sich die Wanderer an dem schönen Buchenwald, durch den es bis zur Talstation der Standseilbahn ging. Von dort durch Hembach bis zur Eder. Dort wieder aufwärts in den Wald, wo wiederholt Aussichtspunkte den Blick auf die Staumauer und die Burg Waldeck freigaben. Auf der Burg angekommen öffnete sich ein weiter Blick auf den See mit seiner Staumauer. Abwärts ging es nun zur Anlegestelle des Schiffs, das die Gruppe zur Staumauer brachte. Beim Weg über die Mauer hatten die Wanderer auf der einen Seite die Aussicht auf die wuchtige Mauer, während auf der anderen Seite der See mit seinen grünen Ufern und den vielen Segelschiffen zusehen war. Weiter ging es zum Westufer und in grader Richtung zurück zum Quartier.

Der dritte Tag führte die Pädscherstrampler zum Kraftwerk Waldeck. Neben den Fallrohren für das Kraftwerk brachte uns die Standseilbahn hinauf zum Peterskopf, wo das Hochspeicherbecken liegt. An diesem Aussichtspunkt öffnete sich eine der schönsten Fernsichten über Edersee und Kellerwald. Auf dem Urwaldsteig-Edersee ging es durch herrliche Buchenwälder über den Daudenberg zum Fünf-Seen-Blick und weiter nach Bringhausen. Wieder ging es mit dem Schiff zurück zur Staumauer und von dort zurück ins Hotel. Beide Tage erlebten die Wanderer bei sonnigem mildem Frühlingswetter.

Am Abend dankte die Gruppe dem Wanderführer Alfred Fischer für seine gut geplanten Wanderungen und die gute Organisation.

Der letzte Tag endete mit einer geführten Stadtbesichtigung von Fritzlar. Diese gut erhaltene mittelalterlich geprägte Stadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern wird von einer 2,7 km langen Stadtmauer mit zahlreichen Türmen umgeben. Wer sich gut trainiert fühlte, bestieg dort den „Grauen Turm“, bevor es dann zur Heimreise ging.

 
Pädscherstrampler erkundeten den Kühkopf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Unter dem Motto „Tour durch die Natur“ starteten 22 Pädscherstrampler der SG Dornheim zu ihrer ersten Themenwanderung in diesem Jahr. Ziel war der nahegelegene Kühkopf, Hessens größtes Naturschutzgebiet. Dort wartete bereits der Geopark-Begleiter Andreas Schmidt auf die Wandergruppe, der als sachkundiger Führer viel Neues und Interessantes über den Kühkopf zu erzählen und zu zeigen hatte. Von den insgesamt 1.700 ha, die der Kühkopf flächenmäßig umfasst, entfallen laut Schmidt etwa 150 bis 300 ha auf Flachwasserbereiche, 150 h auf Röhricht und über 600 ha auf Auwald. Seit 1983 die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Flächen des damaligen Hofgutes Guntershausen aufgegeben wurde, entwickeln sich diese wieder nach den Gesetzen der Natur. Dies hat zur Folge, dass auf dem Kühkopf ein Artenreichtum an Pflanzen und Tieren neuen Lebensraum gefunden hat, wie er heute nur noch selten anzutreffen ist. Neben weit über tausend Vogelarten ist der Kühkopf zugleich Heimat einer Vielzahl von Käfern, Zweiflüglern und Amphibien.

Große Bedeutung haben in diesem Zusammenhang auch die Auenwiesen, die auf dem Kühkopf sowohl auf trockenen als auch auf feuchten Standorten liegen und deshalb besonders vielen Pflanzen einen idealen Standort bieten. Sie sind zudem Brutstätten vieler bestandsbedrohter Vogelarten, die bei der Brut nicht gestört werden dürfen. Allerdings, so erfuhren die Teilnehmer der naturkundlichen Wanderung, benötigen diese Auenwiesen auch eine gewisse Pflege durch den Menschen, da sie sonst innerhalb weniger Jahre verwalden würden. Zu den Schönheiten des Kühkopfes zählt gerade im Frühjahr auch der Bärlauch, dessen weißes Blütenmeer links und rechts der Wege die Teilnehmer auf längeren Strecken ihres acht Kilometer langen Rundganges begleitete.

Rundum beeindruckt von den Schönheiten des Kühkopfes und den informativen Erläuterungen dazu von Andreas Schmidt ließen die Teilnehmer das Ganze nach der dreistündigen Tour bei einer kurzen Rast am Kühkopf-Kiosk nochmals Revue passieren, um sich dann wieder auf den Heimweg zu begeben.

 
Strahlender Sonnenschein als Ersatz für Schneesturm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Dornheimer Wandergruppe dem Frühling entgegen

Odenwald empfängt die Pädscherstrampler mit Frühlingsgrün

 

Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen begleiteten die Pädscherstrampler (Abt. Wandern in der SG Dornheim) auf ihrer Rundwanderung im Odenwald. Ausgangspunkt war der Ortsteil Beerfelden in der neuen Samtgemeinde Oberzent. Die Rundwanderung hätte im März stattfinden sollen, war jedoch wegen äußerst schlechter Witterung abgesagt worden. Nun meinte es der Wettergott gut und begleitete die 19 Wanderer auf ihrer Tour mit purem Sonnenschein.

Gruselig ist die Geschichte des ehemaligen dreischläfrigen Galgens bei Beerfelden. Eine Informationstafel berichtet über den damaligen Strafvollzug an dieser Galgenstätte – heute ein schöner Aussichtpunkt mit weiten Blicken in den Odenwald. Auf überwiegend befestigten Wegen ging es abwechselnd durch freies Feld und kurze Waldabschnitte. Eine besondere Anforderung stellte der Abstieg zum Himbächl-Viadukt dar. Der unaufgeräumte Forstweg stellte besondere Anforderungen an die Trittsicherheit. So waren alle froh, den Abstieg gemeistert zu haben und nun konnte das Viadukt in seiner ganzen Pracht bewundert werden. Die im 19. Jahrhundert erbaute 250 m lange Brücke mit 10 Bögen und einer Höhe von 43 m wurde 2010 als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland ausgezeichnet. Die Tour führte danach durch den Ort Hetzbach, weiter durch Wald und Flur zurück nach Beerfelden. Mitten im Ort sprudelt die Mümling-Quelle. Der hier erbaute Zwölf-Röhren-Brunnen erinnert an die Zeit , als die Beerfelder an dieser Stelle ihr Trinkwasser holten.

Zur Schlusseinkehr fuhr die Gruppe nach Heppenheim. Bei Speis und Trank in der „Alten Mühle“ endete ein sonniger Frühlings-Wandertag.

 
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