Herzlich Willkommen

Wandern liegt im Trend

Wandern ist derzeit die beliebteste Outdoor-Aktivität der Deutschen. 34 Millionen Deutsche wandern in Freizeit und Urlaub. Das sind aber nicht nur die besonders Akiven der Generation „50 plus“, sondern auch immer mehr jüngere Menschen.

Wandern ist viel mehr als Bewegung zu Fuß. Es ist:

  • gesund für Herz, Kreislauf, Muskulatur, Immunsystem und Stoffwechsel.
  • entspannend und wohltuend für Körper, Geist und Seele.
  • sportliche Dauerbetätigung ohne Leistungsdruck.
  • ein Bindeglied in Partnerschaft, Freundeskreis und Verein.
  • hautnahes Erleben der Natur mit all ihrer Vielfalt und Schönheit.
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Pädscherstrampler auf Rheingau-Tour PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

Das Wetter meinte es gut mit den 19 Päscherstramplern (Wanderabteilung der SG Dornheim), als sie unter Führung von Waldemar Lutz zu Ihrer September-Wanderung rund um Rauenthal im Rheingau aufbrachen. Und auch das Wandergebiet selbst präsentierte sich herbstlich einladend mit schattenspendenden Wäldern, üppig behangenen Obstbäumen und zuckersüßen Weintrauben an den zum Teil schon bunt eingefärbten Weinreben. Zunächst jedoch führte der Weg auf der Rauenthaler Spange, die  streckenweise ein Teil des Rheinsteiges ist, waldeinwärts Richtung Schlangenbad, um dann später in entgegengesetzter Richtung dem Rheinsteig entlang des romantischen Großen Buchwaldgrabens zu folgen. Nach einer kurzen Rast in der Waldgaststätte Rausch war es dann nicht mehr weit, bis der Wald verlassen wurde und sich die weite Rebenlandschaft des Rheingaus den Wanderern präsentierte, oft verbunden mit vielen schönen Fernblicken auf Mainz und ins Rheintal.

 

Vorbei am „Weinberg der Ehe“, wo Hochzeitspaare eine Rebe pflanzen können, gelangten die Pädscherstrampler  dann zur Ruine Scharfenstein, die nochmals grandiose Fernblicke bot. Auf schmalen Pfaden, die dem Rheinsteig alle Ehre machen, ging es von dort zum Teil steil bergab nach Kiedrich, wo auf dem Marktplatz neben der Kirche nochmals eine kurze Pause eingelegt wurde. Auf der Schlussetappe musste dann bei hochsommerlichen Temperaturen noch der Rauenthaler Berg bis zur Bubenhäuser Höhe erklommen werden, um dann nach 14 km und vier Stunden Gehzeit endlich das Winzerhaus in Rauenthal zu erreichen, wo die wohlverdiente Schlusseinkehr stattfand.

 
Untergegangene Orte westlich von Dornheim PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

 

Geschichtsträchtige Pfade zu untergegangenen Orten  westlich von Dornheim standen im Mittelpunkt der zweiten Themenwanderung der Pädscherstrampler (Wanderabteilung der SG Dornheim). Der mit der Heimatgeschichte Dornheims bestens vertraute Günter Hackenschmidt, der die Führung der Wanderung übernommen hatte, konnte den 18 Teilnehmern auf der über zehn Kilometer langen Strecke viele interessante Geschichtsplätze zeigen und erklären. So zum Beispiel gleich am Ortsende von Dornheim einen Alleenfeldweg, der früher der Kirchweg der Nonnen von Retters war.  Über den Riedhäuser Weg,  dessen geschichtliche Bedeutung den Teilnehmern durch das jährlich in Dornheim stattfindende Brauchtumsfest „Füllimbs“  größtenteils vertraut war,  ging es dann am Riedhäuser Hof und Centacker vorbei zum Gemarkungs-Dreieck Dornheim/Wallerstädten/Geinsheim.  Hier verwies Hackenschmidt auf das ehemalige Dorf „Himmenhausen“, das vermutlich in Folge eines lang anhaltenden Jahrhundert-Hochwassers verlassen wurde und dann verfallen ist.  Ebenfalls durch Hochwasser ist damals auch das weiter nördlich gelegene „Prangenheim“ von der Landkarte verschwunden.

 

Interesse erweckte bei den Teilnehmern auch ein ehemaliges Hügelgrab im Dornheimer Eichwald, an dem das Senckenberg-Museum vor Jahren Ausgrabungen vorgenommen hatte.  Auf dem weiteren Weg waren dann links und rechts des Waldweges noch mehrere Wohnhügel zu besichtigen, die auf den ehemaligen Weiler „Steinheim“ hinwiesen. Wieder am Ausgangspunkt angekommen, wartete auf die Teilnehmer ein Picknick mit Worscht, Weck un Woi, das sich die an der Heimatgeschichte Dornheims interessierten Wanderer auf Grund der doch etwas strapaziösen Tour gerne schmecken ließen.

 
Durch die Weinberge PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Zur Wanderung durch das frische Grün der Weinberge trafen sich 25 Wanderfreunde, die in Fahrgemeinschaften nach Gau-Bischofsheim fuhren. Ein kleines Stück durch den Ort und schon standen die Pädscherstrampler (Wanderabteilung in der SG Dornheim) mitten in den Weinbergen. In dem jungen Grün der Weinstöcke waren die Traubenansätze schon deutlich zu erkennen. Und dass man hier von Steillagen spricht, merkten die Wanderer auch, denn es ging steil bergauf. Bis zum höchsten Punkt in dieser Gegend, der Laubenheimer Höhe, brachte Alfred Lutz die Gruppe und bescherte allen einen tollen Blick auf Mainz (Lerchenberg), den Taunus bis hin nach Frankfurt. Bei überwiegend sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter lief es sich sehr angenehm durch die Weinberge. Ein weiterer schöner Aussichtspunkt mit einer Hütte und Sitzgelegenheiten gab den Blick auf den Rhein, Groß-Gerau und den Odenwald frei. Und nach einem kurzen Stück bergab waren die Wanderer wieder in Gau-Bischofsheim und landeten auf der Bahnhofstraße, obwohl es hier keine Bahn mehr gibt. Aber die alte Bahntrasse ist noch gut zu erkennen und das alte Bahnhofsgebäude gibt es auch noch. Bei der Schlusseinkehr im Restaurant bei den Sportplätzen freuten sich alle auf den ersten Schluck eines kühlen Getränks und dankten Alfred Lutz für die schöne Wanderung durch die rheinhessischen Weinberge.

 
Sonnige Touren rund um den Edersee PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

 

Die Pädscherstrampler (Wanderabteilung der SG Dornheim) verbrachten ihre diesjährige Wanderfreizeit im Naturpark Kellerwald/Edersee. 25 Wanderfreunde waren vier Tage im Waldhotel „Dornröschenshöh“ untergebracht und unternahmen von dort aus ihre Wanderungen.

Gleich am ersten Nachmittag gab es eine Erkundungstour in der näheren Umgebung. Ein erster Blick auf den See erfolgte in Rehbach. Von dort aus lief die Gruppe in den umliegenden Wald mit dem Kletterwald und dem Baumkronenweg.

Am nächsten Tag war dann eine größere Tour geplant, die bis zum Schloss Waldeck führen sollte. Zunächst erfreuten sich die Wanderer an dem schönen Buchenwald, durch den es bis zur Talstation der Standseilbahn ging. Von dort durch Hembach bis zur Eder. Dort wieder aufwärts in den Wald, wo wiederholt Aussichtspunkte den Blick auf die Staumauer und die Burg Waldeck freigaben. Auf der Burg angekommen öffnete sich ein weiter Blick auf den See mit seiner Staumauer. Abwärts ging es nun zur Anlegestelle des Schiffs, das die Gruppe zur Staumauer brachte. Beim Weg über die Mauer hatten die Wanderer auf der einen Seite die Aussicht auf die wuchtige Mauer, während auf der anderen Seite der See mit seinen grünen Ufern und den vielen Segelschiffen zusehen war. Weiter ging es zum Westufer und in grader Richtung zurück zum Quartier.

Der dritte Tag führte die Pädscherstrampler zum Kraftwerk Waldeck. Neben den Fallrohren für das Kraftwerk brachte uns die Standseilbahn hinauf zum Peterskopf, wo das Hochspeicherbecken liegt. An diesem Aussichtspunkt öffnete sich eine der schönsten Fernsichten über Edersee und Kellerwald. Auf dem Urwaldsteig-Edersee ging es durch herrliche Buchenwälder über den Daudenberg zum Fünf-Seen-Blick und weiter nach Bringhausen. Wieder ging es mit dem Schiff zurück zur Staumauer und von dort zurück ins Hotel. Beide Tage erlebten die Wanderer bei sonnigem mildem Frühlingswetter.

Am Abend dankte die Gruppe dem Wanderführer Alfred Fischer für seine gut geplanten Wanderungen und die gute Organisation.

Der letzte Tag endete mit einer geführten Stadtbesichtigung von Fritzlar. Diese gut erhaltene mittelalterlich geprägte Stadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern wird von einer 2,7 km langen Stadtmauer mit zahlreichen Türmen umgeben. Wer sich gut trainiert fühlte, bestieg dort den „Grauen Turm“, bevor es dann zur Heimreise ging.

 
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